Archive for Juli, 2009

40. Todestag von Alexandra - Teil 2

Zu Lebzeiten ein Flop, wurde “Mein Freund der Baum” erst nach dem Tod Alexandras am 31. Juli 1969 zu ihrem größten Hit. Der natürlich auch zum Repertoire der Dead Cocks gehört.

40. Todestag von Alexandra, Teil 1

Ganze 27 Jahre wurde sie nur alt, die Sängerin mit der tiefen, rauchigen Stimme. Sie wurde als Doris Treitz am 19. Mai 1942 im Memelland geboren. Als sie 20 war, kam ihr Sohn Alexander zur Welt, der später ausschlaggebend für die Wahl ihres Künstlernamens wurde. Mit 25 verhalf ihr das Lied “Zigeunerjunge” zum Durchbruch. Dank ihrer Vielsprachigkeit hatte sie bald Kontakte zu Sängern wie Gilbert Becaud, Yves Montand oder Salvatore Adamo. Mit ihm zusammen nahm sie den “Walzer des Sommers” auf.

Gute Sprüche - heute von Carl Spitzweg

Oft denk’ ich an den Tod, den herben,
Und wie am End’ ich’s ausmach?!
Ganz sanft im Schlafe möcht ich sterben
Und tot sein, wenn ich aufwach’!

(gefunden in: Jünger werden mit den Jahren. Sanssouci im Carl Hanser Verlag, München – Wien 2004)

The Dead Cocks: In Memoriam Eartha Kitt

Als wir Angelika Express im Januar diesen Jahres bei ihrer Album-Release-Party unterstützten, war Eartha Kitt gerade tot. Auch sie starb an Krebs. Natürlich haben wir ihr sofort die letzte Ehre erwiesen - wie sich das gehört:

Damals hatten wir den Blog noch nicht, deshalb wärmen wir das hier jetzt nochmal auf. Bald gibt es hoffentlich auch neue Auftritte - wir arbeiten dran :-)

13. Todestag von Tamara Danz

Mit nur 43 Jahren verstarb am 22. Juli 1996 die Frontfrau der ostdeutschen Bank Silly an Brustkrebs. Ab 1978 war Tamara Danz bei der Band, sieben Mal wurde sie in der DDR zur „Sängerin des Jahres“ gekürt. Post mortem ehrte die Stadt Berlin sie, indem sie eine Straße nach der gebürtigen Thüringerin benannte.

Wenn ick ma tot bin

Wenn ick ma tot bin und in ’meim’ weißen Seidenkleid
in meinem weißen Sarge liege mit Bescheidenheit,

dann fällt die Schule aus,
dann geht’s zum Kirchhof raus,
die janze Klasse kommt bei mir ins Trauerhaus
Die wolln’ ma alle sehn’

Wenn ick ma tot bin, wenn ick ma tot bin, ach, det wird so scheen.
Wenn ick ma tot bin kommt och Pastor Eisenor,
der liest `n schön’ Vers aus seine Bibel vor:
“Der ohne Schuldtot sein, der Wirf den ersten Stein
uff Lieschen Puderbach, det liebe Engelein!“
Doch ick, ick lieg janz still, wenn ick ma tot bin mach ick wat ick will.

Wenn ick ma tot bin zündense jelbe Lichter an,
die stellnse rechts und links an mir janz dichte ran,
dann fällt een goldner Schein uff mein verstorbenet Jebein,
und unser Lehrer, der fängt janz furchtbar an zu wein’.
Nur Tante freut sich sehr,
wenn ick ma tot bin, wenn ick ma tot bin, eß ick doch nüscht mehr!

Wenn ick ma tot bin schick ick aus mein kleenet Grab
mein’ letzten Willen und wat ick zu vermachen hab:
Mein Püppchen ohne Kop’
Mein rotet Band von Zop’
und dann och noch de jenstrischen paar Mutterknop’,
de will ick Truden schenken,
wenn ick ma tot bin, wenn ick ma tot bin sollse an ma denken!

Wenn ick ma tot bin, denn fängt erst mein Leben an,
wenn ick durchs Wolkenmeer und Himmel schweben kann.
Die Engel tiriliern’, die Geigen jubiliern’,
wennse zum Empfang von Lieschen alle uffmaschiern.
Mensch, machen die `nen Krach,
wenn ick ma tot bin, wenn ick ma tot bin, is mein schönster Tach!

(F. Holländer).

Ich hätte hier gerne die Version von Meret Becker gepostet - die gibt es aber im gesamten Internet nur als 30 sec. Schnipsel. Aber beser als gar nicht:

http://www.lastfm.de/music/Meret+Becker/_/Wenn+Ick+Mal+Tot+Bin

Gute Sprüche - heute von Stanislaw Jerzy Lec

„Die erste Vorbedingung für die Unsterblichkeit ist das Sterben.”

(aus: Sämtliche unfrisierte Gedanken, Seite 42)

Städte, die genauso tot sind wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: Kleve.

Kleve ist ein nettes Städtchen - wenn man über 85 ist und für ein Wochenende Ruhe braucht. Eine Burg hat es. Mehr fällt mir zu Kleve dann auch gerade nicht ein.

Heute: Probe. Jacko.

Macht doch mal Vorschläge, welchen Song von Michael Jackson wir spielen sollen. Wir sind unschlüssig.