Archive for Frisch gestorben

Drummer James Owen Sullivan - genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen

Heavy Metal ist zwar nicht gerade meine bevorzugte Musik-Richtung, doch die Nachricht, dass der Drummer der US-Band Avenged Sevenfold im Alter von 28 Jahren gestern in seinem Haus in Kalifornien gestorben ist, hat mich doch etwas geschockt. Derzeit geht die Polizei von einer natürlichen Todesursache aus. Da ist sicher noch Klärungsbedarf, die Gerichtsmedizin wurde eingeschaltet.

Folkrocker Vic Chesnutt - genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen

Mit 18 Jahren hatte er einen selbstverschuldeten Autounfall, der seine Bewegungsfähigkeit stark einschränkte. Mit 22 wurde er entdeckt und machte eine Karriere als Sänger und Songwriter. Seine Auftritte absolvierte er im Rollstuhl, die Lähmung erstreckte sich bis in seine Arme.

Was wie eine tapfere Lebensgeschichte klingt, war von Depressionen überschattet und von einigen Selbstmordversuchen begleitet. Viele seine Lieder handeln davon, auch “Flirting With You All My Life” beschreibt seine Todessehnsucht.

Am 24. Dezember nahm Vic Chesnutt eine Überdosis eines Muskelrelaxans, die einen Tag später zu seinem Tod führte. Er wurde nur 45 Jahre alt.

Genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: Yves Rocher

Wie sich das in den 80-ern so gehörte, hatte natürlich auch meine Schwester damals einige Yves Rocher Cremes. Woran ich mich noch erinnern kann: Das Zeug hat furchtbar gestunken.

Ein paar Jahre später dann setze ich dennoch alle meine Hoffnungen in Yves Rocher als Retter in der Not: Ich war 14, gerade Punker geworden und hatte mir die Haare frisch blondiert, damit meine pinke und blaue Farbe besser hielt. Dummerweise waren sie nun gelblich gescheckt und ich sah auf dem Kopf aus wie eine Mischung aus Hella von Sinnen und Bart Simpson. Die Frau im Yves Rocher Shop drehte mir deshalb ein Kornblumen-Shampoo gegen Gelbstich bei grauem Haar an, bei dem sie mir versicherte, dass es auch bei missglückten Blondier-Experimenten wirke. Tat es aber nicht. Dafür war es ziemlich teuer für einen 14-jährigen - und roch noch schlimmer als die Cremes meiner Schwester.

Naja, das war doch keine Bomben-Story, merke ich gerade. Aber das ist nunmal das, was ich mit Yves Rocher verbinde. Von da an war das nie so mein Laden.

Erwähnenswert ist noch, dass Yves Rocher als der König der grünen Kosmetik galt. Das heißt: Pflanzliche Inhaltsstoffe statt Chemie - und Verzicht auf Tierversuche, was meine Tierschützerseele natürlich freut. Was außerdem wenige wissen: Der Unternehmer war 46 Jahre lang auch Bürgermeister der französischen Gemeinde “La Gacilly”.

Yves Rocher starb am Samstag mit 79 Jahren in Paris.

Hollywood-Star Brittany Murphy - genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen

Unser letzter Beitrag galt einer 90-Jährigen, jetzt forderte Hollywood ein sehr junges Opfer: Brittany Murphy starb mit 32 Jahren. Am Sonntagmorgen wurde um 10.04 Uhr in einem Krankenhaus in Los Angeles ihr Tod festgestellt. Die bisher offzielle Variante lautet auf Herzversagen, allerdings sind Untersuchungen angekündigt.

Brittany Murphy hatte ihren Durchbruch 1995 mit “Clueless”. Weitere Filme mit ihr waren “Durchgeknallt”, “Sin City” (der ausgerechnet an ihrem Todestag auf Pro 7 ausgestrahlt wurde) und “8 Mile” an der Seite von Rapper Eminem. Und 2006 drehte sie einen Film mit dem unheilverkündenden Titel “Dead Girl” -  …

Jennifer Jones - genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen

Ob es an Hollywood, an ihrem rechtzeitigen Ausstieg oder ihrer robusten Gesundheit lag, wird sich nicht feststellen lassen. Aber Jennifer Jones, die mit 24 Jahren für die Hauptrolle in “Das Lied der Bernadette” einen Oscar erhielt, konnte am 2. März 2009 ihren 90. Geburtstag feiern. Weitere bekannte Filme mit ihr waren “Duell in der Sonne” und “Madame Bovary”.

1974 stand sie für “Flammendes Inferno” ein letztes Mal vor der Kamera. Da war sie bereits seit drei Jahren mit dem Milliardär Norton Simon verheiratet. Gemeinsam mit ihm schuf sie eines der renommiertesten Kunstmuseen Kaliforniens, das Norton Simon Museum in Pasadena. Bis 2003 hatte sie den Vorsitz inne. Vor zwei Tagen starb Jennifer Jones in ihrem Haus in Malibu.

Football-Star Chris Henry - genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen

Beziehungen sind Dreck. US-Football-Star Chris Henry hat sich zum Beispiel mit seiner Freundin gestritten. Als diese dann mit einem Pickup wegfahren wollte, sprang er hinten auf die Ladefläche, und verletzte sich schwer, als er wieder von dieser herunterfiel. Nun ist er tot, weil er seinen Verletzungen erlag.

Quelle: clatsch.de

Nr. 42 ist Chris Henry

Nr. 42 ist Chris Henry

Horrorfilm-Meister Paul Naschy - genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen

Der spanische Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur war das bekannteste Gesicht in der spanischen Horrorfilm-Branche. Als einziger Darsteller weltweit spielte Paul Naschy SÄMTLICHE klassischen Filmmonster - von Dracula über Frankenstein bis hin zu Fu Man Chu, Werwolf und Mumie. Auch als “Jack the ripper” oder “Phantom der Oper” machte er eine gute Figur. Seine bekannteste Rolle war die des “Waldemar Daninsky” - die in mehreren seiner Filme auftauchte.

Seine Filme trugen Titel wie “The night of the werewolv”, “The night of the executioner” oder “The night of the wolf man”.

Paul Naschy starb bereits am 1.12 diesen Jahres an Bauspeicheldrüsenkrebs.

Bettie Page - genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen

Sie war auf mehr Titelblättern als Marilyn Monroe und Cindy Crawford zusammen. Ihr Markenzeichen war ihr Prinz Eisenherz-Pony. Sie gilt als die Königen des Pin-Ups. Nun ist Bettie Page im Alter von 85 Jahren nach einwöchigem Koma an einem Herzinfarkt gestorben.

Bettie Page gilt nicht nur in der Burlesque- und BDSM-Szene aufgrund ihrer diversen Fetisch-Fotos als Ikone, sondern auch die Rockabilly-, Gothic und Punk- und Emo-Szene verehren ihren Stil. Sie diente als Vorlage für diverse Comicfiguren - u.a. “Jungle Betty” und “Poison Ivy”. Und sie gilt als wichitger Bestandteil der sexuellen Befreiung in den USA.

Seit den 50-er Jahren zog Betty Page sich aus der Öffentlichkeit zurück und wendete sich stattdessen der “evangelikalen Erweckungsbewegung” zu. Als Bibel-Missionarin arbeitete sie für verschiedene christliche Organisationen. Sie untersagte die Veröffentlichung aktueller Fotos von sich und lebte die letzten Jahre zurückgezogen an einem unbekannten Ort in Kalifornien. Ihrer Populärität schadete das nicht - Betty Page’s Gesicht ziert nach wie vor zahlreiche Kalender, Postkarten, Lunch Boxen, Handücher, T-Shirts etc. und - als eines der beliebtesten Tattoo-Motive - auch Oberarme.

Betty Page

Betty Page

Alfred Hrdlicka - genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen

Österreichs umstrittendster Künstler ist gestern gestorben. Alfred Hrdlicka war Bildhauer, Zeichner, Grafiker und Maler - und immer politisch sehr engagiert. 1988 schockte er seine Heimatstadt Wien, als sein Mahnmal gegen Krieg und Faschismus in der Innenstadt aufgestellt wurde. Ein Störkörper inmitten einer idyllischen, fast puderzuckrigen Umgebung. Der Protest verebbte mit den Jahren, heute ist die österreichische Hauptstadt stolz und vermarktet das Mahnmal und die Skulptur des “straßenschrubbenden Juden” als Attraktionen.

Geboren wurde Alfred Hrdlicka am 27. Februar 1928. Sein Vater war bekennender Kommunist und musste unter den Nazis abtauchen. Er selbst absolvierte zuerst eine Zahntechniker-Ausbildung, bevor er sich nach dem Krieg der bildenden Kunst zuwandte. Während die allgemeine Tendenz hin zur Abstraktion ging, blieb er der Figürlichkeit treu. Ebenso seinem politischen Engagement und dem körperlichen Einsatz beim Entstehen seiner Skulpturen. Zu seinem 80. Geburtstag meinte er deshalb, dass er sich zu Tode geschunden habe.

Einen schönen Artikel veröffentlichte die FAZ zu seinem 80. Geburtstag. Und ein wunderbarer Film wurde kurz nach der Todesnachricht auf YouTube eingestellt.

Richard Todd - genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen

Seinen 90. Geburtstag konnte der englische Schauspieler irischer Abstammung am 11. Juni feiern. Sein größter Erfolg war der Film “A Hasty Heart” (Gezählte Stunden), für den er 1950 eine Oscar-Nominierung als bester Newcomer erhielt. In den 50er Jahren drehte er für Disney einige Film, u.a. als Robin Hood. Der Konzern bedankte sich 2002 mit der Ernennung zur “Disney Legend”. Weiterhin wirkte er mit an Produktionen wie “Der längste Tag” und “Das Bildnis des Dorian Gray”. Richard Todd erlag am 3. Dezember den Folgen seines Krebsleidens.

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