Archive for Todestage

Seit 15 Jahren genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: Pornostar Joey Stefano

Geboren wurde er am 1. Januar 1968 als Nicholas Anthony Iacona jr. in Pennsylvania. Gestorben ist er als Joey Stefano am 26. November 1994 in Hollywood. Dazwischen lagen 26 Jahre, in denen er kurzfristig zu einem der bekanntesten schwulen Porno-Darsteller in einer passiven Rolle in den USA wurde. 1989 erhielt er den “Oscar” der Porno-Industrie, den XRCO Gay Award, als bester Newcomer.

1990 wurde bekannt, dass er HIV infiziert ist. Da gleichzeitig sein Drogenkonsum stieg, neigte sich seine kurze Karriere schnell dem Ende zu. In den nächsten Jahren verdiente sein Geld mit Tanzen und Strippen in Nachtclubs sowie als Callboy. Joey Stefano starb vor 15 Jahren in einem Motel-Zimmer an einem Drogenmix aus Kokain, Morphium und Heroin.1996 veröffentlichte Charles Isherwood ein Buch über sein kurzes Leben, das zugleich eine Abrechnung mit der Porno-Industrie ist.

Seit 18 Jahren genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: Freddie Mercury

An ihn kann man gar nicht oft genug erinnern: Freddie Mercury starb am 24. November 1991 im Alter von 45 Jahren an einer Lungenentzündung, vermutlich eine Folge seiner AIDS-Erkrankung.

“Barcelona” wurde im Oktober 1987 aufgenommen und 1992, also im Jahr nach seinem Tod, zur offziellen Erkennungsmelodie der Olympischen Spielen in der katalanischen Metropole erklärt.

Seit 15 Jahren genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: Tommy Boyce

Bekannt wurde er als Songschreiber der “Retortenband” Monkees. Als sie in den 60er Jahren in den USA als Konkurrenz zu den Beatles aufgebaut und durch eine eigene TV-Sitcom gepuscht wurden, waren Tommy Boyce und Bobby Hart mit ca. 30 Songs wesentlich an deren Erfolg beteiligt. Von 1967 bis 1969 trat das Duo dann auch gemeinsam vor Kamera und Publikum. 1975 und in den 80ern folgte zwei kurze Revivals. Erfolgreicher waren sie mit ihren Fremdkompositionen, die auf mehr als 85 Millionen Mal auf Tonträger gepresse und verkauft wurden. In späteren Jahren schrieb Tommy Boyce auch Hits für Iggy Pop und Meat Loaf.

Nachdem bei ihm ein Aneurisma diagnostiziert wurde, musste er seinen Lebensstil ändern - und litt fortan unter Depressionen. Am 23. November 1994 starb Tommy Boyce in seiner Wohnung in Nashville. Er tötete sich selbst mit einem Pistolenschuss.

Seit einem Jahr genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: MC Breed

Dass Rapper oftmals keine lange Lebenserwartung haben, ist hinlänglich bekannt. Im Fall von MC Breed war es jedoch keine Kugel, sondern Nierenversagen, das zum frühen Tod führte. Geboren wurde er am 12. Juni 1971 in Michigan. Mit 21 Jahren brachte er sein erstes Soloalbum heraus. Obgleich er im mittleren Westen der USA zu den Pionieren zählte, blieb der ganz große Erfolg aus.

MC Breed brach am 5. September 2008 während eines Basketballspieles zusammen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und musste über Wochen hin künstlich beatmet werden. Am 22. November 2008 starb er im Alter von 37 Jahren “im Schlaf”.

Seit fünf Jahren genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: Terry Melcher

Er war der Sohn von Doris Day, führte mit ihr ein Hotel in Carmel, managte ihre Wohltätigkeitsarbeit für Tiere und produzierte ihre Show. Bekannter war Terry Melcher (der von Days drittem Ehemann adoptiert wurde und so seinen Nachnamen erhielt) jedoch als Musikproduzent und Songwriter. 1967 war er zudem Mitorganisator des Monterey Pop Festivals, das als Durchbruch der neuen Rockmusik gilt.

In den achtziger Jahren knüpfte er Kontakte zu den Beach Boys, für die er u.a. „Getcha Back“ und „Rock’n'Roll To The Rescue” sowie den Nummer-1-Hit “Kokomo” schrieb und damit für den Golden Globe nominiert wurde. Terry Melcher starb am 19. November 2004 im Alter von 62 Jahren an Hautkrebs.

Seit 30 Jahren genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: John Glascock

Wenn ein Rockmusiker mit 28 Jahren stirbt, gibt es meist nur eine “Ferndiagnose”: Sex ‘n Drugs und weiteres. Bei John Glascock, von 1975 bis 1979 Bassist bei Jethro Tull, führte jedoch eine ganz andere Ursache zu seinem frühen Tod: Eine Zahnerkrankung schädigte sein vorbelastetes Herz. Eine Operation brachte keinen Erfolg, denn die neue Herzklappe wurde von seinem Körper abgestoßen. Und so starb der im Mai 1951 geborene Musiker am 17. November 1979. Bekannt war er nicht nur für seine Präszision und seinen melodischen Stil, sondern auch für zahlreiche (oft selbst geschneiderte) originelle Bühnen-Outfits. Und da er seine aktive Laufbahn bereits mit elf Jahren begonnen hatte, dauerte seine Karriere dann doch 17 Jahre lang.

Seit fünf Jahren genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: Jhon Balance

Sein bürgerlicher Name lautete Geoffrey Laurence Rushton, doch bereits während seiner Zeit bei der britisch-amerikanischen Industrial-Kultband “Psychic TV” nahm der Musiker einen Künstlernamen an. 1983 gründete er als Jhon (manchmal auch John geschrieben) Balance “Coil” und schuf mit ihnen “Meilensteine düsterer elektronischer Klangcollagen”, oftmals in einer Verschmelzung von Musik und Film. Der Weg in die Charts blieb ihnen verwehrt, dafür wurde das New Yorker Museum of Modern Art auf sie aufmerksam.

Depressionen in Kombination mit übermäßigem Wodkagenuss führten am 13. November 2004 zu einem Treppensturz und damit zum frühen Tod von Jhon Balance im Alter von nur 42 Jahren.

Seit einem Jahr genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: Miriam Makeba

Genau vor einem Jahr starb “Mama Africa” im Alter von 76 Jahren. Grund genug, mit ihrem bekanntesten Lied an sie zu erinnern.

Seit vier Jahren genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: Link Wray

Nicht nur The Kinks und The Who, auch Musiker wie Neil Young, Bob Dylan und Jimi Hendrix gaben gerne zu, von ihm beeinflusst worden zu sein: Link Wray, dem 1958 mit “Rumble” ein Jahrhundertwerk gelang. Singen war für ihn schwierig, da ihm - als Folge des Koreakrieges - ein Lungenflügel entfernt werden musste. So spezialisierte er sich auf Instrumentalstücke.

In den späteren Jahren seiner Karriere war er an der Filmmusik von “12 Monkeys”, “Independance Day” und “Pulp Fiction” beteiligt. Link Wray starb am 5. November 2005 mit 76 Jahren an Herzversagen in Kopenhagen, wo er seit den 80er Jahren seinen ständigen Wohnsitz hatte. Bis vier Monate vor seinem Tod gab er Konzerte für begeisterte Fans - vor allem in Europa und Australien.

Diese Einspielung von “Rumble” stammt von 1978, doch seine Premiere feierte der Song - darauf sei nochmals hingewiesen - bereits 1958! Er wurde damals von mehreren Radiostationen boykottiert, obwohl er ohne Worte auskam.

Seit 38 Jahren genauso tot wie die Pelztiere, die für Max Mara sterben müssen: Duane Allmann

Der Mit-Gründer der Allman Brothers Band starb am 29. Oktober 1971 durch einen Motorradunfall. Obwohl er nur 24 Jahre alt wurde, hinterließ Duane Allman vier Band-Alben und zahlreiche Aufnahmen als Begleitmusiker. Er gilt auch heute noch als einer der besten Rock- und Blues-Gitarristen aller Zeiten sowie als Slide-Gitarren-Legende.

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